WIE KANN ICH DIE UNTERSCHIEDE ZWISCHEN NORMALER ALTERSVERGESSLICHKEIT UND EINER SICH ENTWICKELNDEN DEMENZ (ZUM BEISPIEL ALZHEIMER) ERKENNEN?

Viele Betroffene und ihre Angehörigen stellen sich immer wieder die Frage:

„Bin ich nur vergesslich oder sind das die ersten Anzeichen einer Demenz?“

Auf diese Unterschiede sollten Sie achten:

Es ist völlig normal (im Alter öfters, als in jungen Jahren) Dinge, anstehende Termine oder Geschehnisse hin und wieder zu vergessen. ABER sollte diese Vergesslichkeit Sie ständig begleiten und nach und nach sogar schlimmer werden und Sie sich trotz intensiver Bemühungen nicht an komplette Erlebnisbereiche oder Gesprächsinhalte erinnern können, sollten Sie diese Entwicklung bei Ihrem Hausarzt ansprechen.

Falls Sie sich Merkzettel schreiben, um sich an Dinge besser erinnern zu können, ist das ein guter und sinnvoller Weg, um Ihrer Vergesslichkeit entgegenzuwirken. ABER sollten Ihnen diese Hilfsmittel nichts mehr nutzen, sollten Sie diese Entwicklung bei Ihrem Hausarzt ansprechen.

Falls Sie schriftlichen oder mündlichen Informationen in der Regel mühelos folgen können, ist wahrscheinlich alles in Ordnung. Sollten Sie verstärkt Probleme haben, einfache Informationen aufzunehmen, zu verarbeiten und umzusetzen, sollten Sie diese Entwicklung bei Ihrem Hausarzt ansprechen.

Es ist bestimmt jedem von uns schon einmal passiert, dass wir unsere Schlüssel, unsere Brieftasche oder unsere Brille nicht auf Anhieb finden. ABER sollten diese Situationen immer häufiger auftreten, obwohl Sie normal gut auf diese wichtigen Gegenstände achten, sollten Sie diese Entwicklung bei Ihrem Hausarztansprechen.

Vielbeschäftige Menschen sind im Alltag manchmal zerstreut, weil sie versuchen, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen. Gehen Sie in ein Zimmer hinein und wissen plötzlich nicht mehr, was Sie hier überhaupt wollten? Dann sollten Sie einen Gang herunter schalten. Sollten Sie jedoch mehrmals am Tag zum Bäcker gehen, um einzukaufen und das nicht mehr wissen, sollten Sie diese Entwicklung bei Ihrem Hausarzt ansprechen.

Schüchterne Menschen haben hin und wieder Probleme, sich in Worten auszudrücken und mitzuteilen. Manche sind wortgewandter, andere finden öfters nicht die richtigen Worte. Das liegt in der Natur der Menschen. Fallen Ihnen jedoch oft einfache Worte in Ihrem geregelten Alltag nicht mehr ein und benutzen Sie dafür wahllos Füllwörter, werden die Sätze und ihre gewollte Aussage schwerverständlich. In diesem Fall sollten Sie diese Entwicklung bei Ihrem Hausarztansprechen.

Falls Sie zu den Menschen mit einer schlechten Orientierung gehören, kann es Ihnen durchaus passieren, dass Sie in einer fremden Stadt nicht mehr zu Ihrem geparkten Auto zurückzufinden. Das passiert vielen Menschen. Sollten Sie jedoch bei Ihrem Metzger um die Ecke einkaufen und den Weg nicht mehr nach Hause finden, ist das ein Alarmsignal. Sie sollten diese Entwicklung bei Ihrem Hausarzt ansprechen.

Vielen Menschen ist es schon einmal passiert, dass sie unpassend gekleidet waren. Sie schätzen die Temperaturen entweder zu hoch oder zu nieder ein. Dementsprechend sind Sie zu leicht angezogen und laufen Gefahr, sich eine Erkältung einzufangen, oder das Gegenteil ist der Fall. Sollten Sie sich jedoch völlig unpassend gekleidet haben (z.B. ein Winterpullover an einem warmen Sommertag, oder ein Nachthemd / Pyjama zum Einkaufen), sollten Sie diese Entwicklung bei Ihrem Hausarzt ansprechen.

Bestimmt jeder von uns hat schon einmal einen Gegenstand an einem Ort abgelegt, an den er normalerweise nicht hingehört. Das kann z.B. der Schlüssel sein, der normalerweise immer am Schlüsselbrett hängt. Wenn das Telefon klingelt, man den Schlüsseln och in der Hand hat, und Sie den Hörer abnehmen, haben Sie vielleicht den Schlüssel in Gedanken noch in den Hand und legen ihn auf dem Tisch neben dem Telefon ab. Später suchen Sie den Schlüssel. Das ist menschlich. Sollten Sie jedoch Ihre Hausschuhe im Kühlschrank wiederfinden oder den Kuchen im Kleiderschrank, sollten diese Entwicklung bei Ihrem Hausarzt ansprechen.

Bei Demenzkranken ändert sich häufig das Verhalten gegenüber ihren Mitmenschen gravierend, sobald sie mehr und mehr die Fähigkeit verlieren, Zusammenhänge zu erfassen und klare Gedanken zu fassen. Das Erinnerungsvermögen (beginnend mit dem Verfall des Kurzzeitgedächtnisses) nimmt deutlich ab.

Hinzu kommt ein scheinbares Desinteresse zuvor geliebter Hobbies. Ein Briefmarkensammler z.B. gibt plötzlich vor, kein Interesse mehr am Sammeln zu haben. Hintergrund kann seine eigene Erkenntnis sein, dass er sich nicht mehr konzentrieren kann. Um diese "Schwäche" zu vertuschen und sich nicht die Blöße zu geben, dass mit ihm "nicht mehr alles stimmt" schiebt er diese Ausrede vor.

Sollten sich eines oder mehrere der aufgeführten Symptome bei Ihnen oder Ihrem Angehörigen häufen, besteht die Möglichkeit einer Erkrankung durch eine Form der Demenz. Um sicherzugehen, empfiehlt sich eine Untersuchung bei einem Neurologen. Erste Anlaufstelle für ein informatives Gespräch sollte dennoch Ihr Hausarzt sein. Er kennt Sie und kann die Situation am besten einschätzen. Um eine sichere Diagnose stellen zu können, wird er Sie an einen Neurologen überweisen. Ein Neurologe ist der zuständige Facharzt im Falle einer Demenz.

Damit der Demenzkranke sein Gesicht wahren kann, bitten Sie doch die Arztpraxis ( Sie sollten sie vorher einweihen), bei dem vermutlich Demenzkranken anzurufen und in Ihrem Beisein einen Termin für die fällige Routineuntersuchung zu vereinbaren. Ärztlichen Anweisungen wird meist widerstandslos Folge geleistet.

 JANUAR 

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SIE STEHEN VOR EINER SCHWEREN ENTSCHEIDUNG:

PFLEGE DAHEIM ODER IM HEIM?

 

Wenn Ihre Eltern, Ihre Mutter, Ihr Vater, Ihr Großvater, Ihre Großmutter, Ihre Tante, Ihr Onkel oder ein anderes Familienmitglied den Alltag im eigenen Zuhause nicht mehr zuverlässig selbständig regeln kann, stehen viele Angehörige vor einem großen Problem.

 

Sie sollen die Entscheidung fällen, ob eine Betreuung zu Hause realisiert werden kann, oder ob Sie Ihren Angehörigen besser in einem Seniorenheim oder Pflegeheim unterbringen.

 

Diese Entscheidung fällt vielen nicht leicht, muss aber gefällt werden, wenn Sie bei Ihrem Angehörigen zunehmende Hilfsbedürftigkeit erkennen. Dies kann eine schleichende Entwicklung sein, oder infolge eines plötzlich auftretenden medizinischen Problems wie z.B. eines Sturzes oder eines Schlaganfalls vollkommen überraschend über Nacht der Fall sein.

 

Immer häufiger äußern Menschen den Wunsch, im Alter daheim zu bleiben, statt im Heim zu wohnen. Besonders bei einer Demenz ist es fördernd, den Patienten in den eigenen vier Wänden optimal zu versorgen. Sein gewohntes Umfeld gibt ihm Sicherheit, Kraft und somit Stabilität. Dadurch ist er emotional ausgeglichener. Bei der Umsetzung helfen wir Ihnen sehr gerne.

 

Wenn ein Angehöriger die Pflege des Betroffenen selbst übernehmen kann, ist das sicherlich die beste Lösung für den Patienten. Aber viele Menschen haben nicht die Möglichkeiten, sich selbst um die Pflege zu kümmern. Das kann viele Gründe haben, zum Beispiel

 

  • Sie wohnen nicht in der Nähe
  • Sie haben keine Erfahrung in der Pflege
  • Die psychische Belastung wird zu groß,  so dass der Pflegende selbst "auf der Strecke bleibt"
  • Sie stehen im Berufsalltag und können deshalb eine Versorgung Rund-um-die-Uhr gar nicht oder nur ungenügend gewährleisten
  • Ihr eigenes Familienleben kommt durch die dauerhafte Verpflichtung, jederzeit "greifbar" zu sein, zu kurz und es kommt immer öfter zu Auseinandersetzungen, was wiederum eine große, psychische Belastung mit sich bringt. 
  • Sie sind selbst nicht in der körperlichen oder gesundheitlichen Verfassung, die Pflege selbst zu übernehmen

 

Berücksichtigen Sie alle relevanten Punkte und das Für und Wider. Wägen Sie ab, ob ein Aufenthalt im Heim oder besser eine Betreuung zu Hause in Fragekommt. Notieren Sie Ihre Gedanken auf einem Blatt Papier und ordnen Sie diese anschließend. Stellen Sie alle Fakten gegenüber!

 

Reicht zum jetzigen Zeitpunkt vorerst eine stundenweise Betreuung, oder ist eine 24-Stunden-Betreuung nötig? Wer kann Ihnen helfen? Sprechen Sie die Seniorenbeauftragten in Ihrem Wohnort an. Bieten sich Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn für eine zeitweise Entlastung an?

 

Berücksichtigen Sie die Wünsche, Bedürfnisse und Möglichkeiten sowohl des pflegebedürftigen Menschen als auch der Person, die hauptsächlich die Pflege übernimmt.

 

Welche Vor- und Nachteile hat ein Heimaufenthalt für Ihre persönliche Situation?

 

Welche Vor- und Nachteile hat eine Pflege zu Hause für Ihre persönliche Situation?

 

Suchen Sie sich den für alle Beteiligten besten Weg aus!

 

Wichtig ist, dass Sie in der Beantwortung der Fragen ehrlich zu sich selbst sind!

 

Entscheiden Sie sich erst dann, wenn Sie alle relevanten Punktberücksichtigt haben!

 

Es soll alles optimal zusammenpassen ………

 

                                                                              FEBRUAR 

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WIE SIE BEI GEFAHRENQUELLEN ABHILFE SCHAFFEN

 

Immer wieder werden wir gefragt, wie kleine Hürden im Alltag am besten gemeistert werden können. Im Vordergrund soll der Hilfsbedürftige stehen. Er soll so wenig wie möglich, aber trotzdem  so viel wie nötig durch kleine Hilfsmaßnahmen entlastet und gleichzeitig gefördert werden. Das ist nicht nur für Demenzkranke, sondern für alle hilfsbedürftigen Menschen  äußerst wichtig.

 

Wir würden uns freuen, wenn auch Ihnen und Ihren Angehörigen der Alltag in Ihrem Zuhause durch unsere Tipps etwas leichter wird.

Einige Risikofaktoren und dazu passende Lösungsvorschlage haben wir für Sie hier aufgeführt:

 

Problem:         Gefahr durch Verbrühungen

 

LÖSUNG:

Lassen Sie eine Mischbatterie mit „Temperatur-Begrenzer“ einbauen. So vermeiden Sie automatisch zu heißes Wasser, was bei Unachtsamkeit zu schweren Verletzungen führen kann.

 

Problem:         Gefahr einer Überschwemmung

 

LÖSUNG:

Lassen Sie im Badezimmer einen Sensor anbringen. Dieser gibt Alarm, sobald Nässe registriert wird. Es gibt bereits Hausnotrufgeräte, mit denen dieser Sensor gekoppelt werden kann. Sobald Gefahr in Verzug ist, wird automatisch über den Alarm ein Notruf abgesetzt, über den der Betroffene Hilfe erhält.

Je nach Krankheitsbild ist auch die Montage eines Wasserflussreglers am Wasserhahn sinnvoll. Durch den in denWasserhahn eingesetzten Stab wird Wasser nur freigegeben, wenn dagegen gedrückt wird. Dies wird jedoch von manchen Menschen als lästig empfunden.

Eine Mischbatterie, die per Infrarotsender auf Bewegung reagiert, bietet eine komfortablere Lösung. Beide Varianten haben sich in der Praxis für einen Demenzkranken nicht bewährt. Ein Demenzkranker kommt mit einer geänderten Handhabung des Wasserhahnes meist nicht zurecht. Er kann die neue Bedienung nicht erlernen. Für viele Andere sind diese baulichen Veränderungen eine große Hilfe im Alltag zu Hause.

 

Problem:         Unsicherheit und Sturzgefahr

 

LÖSUNG:

Eine wirkungsvolle Hilfe bieten Haltegriffe und Handläufe überall da, wo Sie eine „helfende Hand“ vermissen. So helfen sie, Stürzen vorzubeugen. Sehr gut geeignet sind diese Hilfsmittel auch für stark sehbehinderte Menschen. Zusätzlich zum sicheren Halt bieten sie eine gute Orientierungsmöglichkeit.

 

Problem:         Stolperfallen

 

LÖSUNG:

Eventuell hebt Ihr Angehöriger nicht mehr richtig seine Füße beim Gehen, so dass eher vom „Schlurfen“ gesprochen werden kann. Durch lose herumliegende Kabel wird das Sturzrisiko erhöht. Genauso riskant und unberechenbar sind lose Teppiche und erhöhte Teppichkanten. Schaffen Sie Abhilfe, indem Sie Kabel bündeln oder noch besser in Kabelschienen verlegen. Fixieren Sie Teppiche mit einer Antirutschmatte darunter und am Rand mit Teppichklebeband. Kleine Erhebungen, Schwellen und Stufen sollten geebnet oderdurch Rampen ausgeglichen werden. Bei einer Außentreppe kann es manchmal genügen, wenn man bei größeren Stufen einfach noch eine weitere Platte auf die Stufe legt. So werden die Abstände verringert. Der Betroffene muß nicht so große Schritte machen und tut sich dann leichter.

  

 

Problem:         Unsicherheit mit dem Telefon

LÖSUNG:

Anstatt allzu moderner Telefone haben sich spezielle „Seniorentelefone“ bewährt. Diese Telefone haben extra großeTasten ohne großen „Schnickschnack“. Außer dem Telefonieren gibt es meist keine weiteren Funktionen. Rufnummern können in Kurzwahltasten eingespeichert werden, die im optimalen Fall mit Bildern versehen werden. Es gibt Modelle, bei denenein so genannter „Baby-Ruf“ eingespeichert werden kann. In diesem Fall wirdbeim Drücken jeder X-beliebigen Tast automatisch immer die gleiche Rufnummer gewählt. Genauso gibt es Modelle, die über maximal drei Tasten verfügen. Unter diesen Tasten können Rufnummern hinterlegt werden, auf die der Betroffene im Notfall problemlos zugreifen kann. Eine Rufannahme ist bei vielen Modellen über jede Taste möglich.

 

  MÄRZ

 

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 WEGLAUFTENDENZ BEI DEMENZ

 Wie gehe ich mit einem weglaufgefährdeten Mensch richtig um?

So verschieden die Formen einer Demenz sein können, genauso vielfältig zeigen sich die Auswirkungen im Alltag. Manche Menschen empfinden einen enormen Bewegungsdrang. Ganz zum Leidwesen ihrer Pflegekraft. Egal ob Angehöriger oder professionelle Pflegekraft.

Es hilft nichts, den „Wanderer“ von seinem Tun abhalten zu wollen. Sie sollten Verständnis und Mitgefühl aufzubringen. Besser ist es, den Patienten durch gutes Zureden abzulenken. Zeigen Sie Interesse. Fragen Sie ihn, wohin er gehen will. Es kann folgende Antwort kommen: "Ich muss dringend los, damit ich pünktlich bei der Arbeit bin." Sagen Sie dem Betroffenen nicht, dass er bereits seit langer Zeit im Ruhestand ist. Das würde ihn nur noch mehr verwirren. Lenken Sie ihn ab. Sagen Sie zum Beispiel: „Du hast Dir doch heute frei genommen, damit wir gemeinsam einen Ausflug machen können“. Oder „Du arbeitest zu viel, heute ist doch Sonntag. Komm, lass uns erst mal gemütlich zusammen frühstücken.“ Sollte er „von der Arbeit gestreßt sein“, anerkennen Sie seine Leistung. „Ich weiß, Du setzt Dich sehr für Deine Firma ein und arbeitest immer hart. Heute hast Du Dir einen Urlaubstag verdient.“ Bestätigung und Anerkennung sind sehr wichtig. Er fühlt sich respektiert, was wiederum sein Selbstwertgefühl steigert.

Ein dementer Mensch, der weglaufgefährdet ist, stellt eine große Herausforderung für den Pflegenden dar. Die Belastung der pflegenden Person kann dadurch leider sehr hoch werden. Ständige Sorge um den Betroffenen plagt sie. Womöglich nimmt er gerade reiß aus und irrt hilflos umher, während der Pflegende schläft. Das führt zu Unruhen bis hin zu massiven Schlafstörungen bei dem Pflegenden. Die mögliche Gefährdung der Gesundheit ihres Schützlings beunruhigt sie. Besonders im Winter, wenn der demente Mensch durch unangemessene Kleidung Erfrierungen erleiden kann. Genauso wie die Gefahr, in einen Unfall verwickelt zu werden oder leichtes Opfer eines Verbrechens zu werden führen sie sich vor Augen.

Selbst wenn sie zur Sicherheit die Haustüre abschließen (was gesetzlich ohne richterlichen Beschluss nicht erlaubt ist), kann ein körperlich relativ rüstiger Patient durch das Fenster flüchten. In solchen Fällen befinden sich die Angehörigen oft in einer Zwickmühle. Durch das Abschließen der Haustüre nimmt man dem Betroffenen seinen eigenen Willen. Daß man das nicht darf, ist schon im Grundgesetz verankert. Eine Tür als Präventionsmaßnahme zu verschließen ist nicht erlaubt. Auch wenn es nur gut gemeint ist. Man ist gesetzlich dazu verpflichtet, dem Betroffenen seinen Willen zu lassen, auch wenn das Gefahr für ihn bedeuten kann. Eingreifen darf man erst, wenn tatsächlich Gefahr in Verzug ist. Das bedeutet, wenn z.B. ein dementer Mensch an einer stark befahrenen Straße wohnt, darf man die Türe nicht abschließen, um ihn vor einer eventuellen Gefährdung durch den Verkehr zu schützen.

Handeln dürfen Sie erst, wenn Sie den Betroffenen in einer akuten Gefahrensituation vorfinden. Wenn er z.B. gerade die Straße bei einer roten Fußgängerampel überqueren möchte und durch ein heranfahrendes Auto unmittelbare Gefahr besteht. Sollten Sie in solch einer Situation dazukommen, dürfen sie ihn „retten“. Deshalb ist es wichtig, dass Sie in Ihrem eigenen Interesse vorbeugen. Hierbei gibt es verschiedene technische Hilfsmittel und simple Tricks.

 

Eine sehr große Hilfe ist der mobile Hausnotrufdienst. Einerseits wird der Betroffene ohne permanente persönliche Überwachung geschützt. Andererseits muss trotzdem der Pflegende nicht „wie auf Kohlen“ sitzen, weil er befürchtet, daß sein Schützling gerade „ausbüxt“. Er kann sich beruhigt in einem anderen Raum aufhalten und nachts angstfrei schlafen. Sobald sich der demente Mensch außerhalb der Reichweite des Hausnotrufsignales befindet, kommt modernste Technik zum Einsatz. Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Ausführungen, zum Beispiel in Form eines Armbandes. Dieses sollte der „Ausreißer“ immer tragen. 

 

                         APRIL 

 

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KENNEN SIE SCHON DEN HAUSNOTRUF?

 

Sie fühlen sich wohl zu Hause und kommen mit etwas Unterstützung von Ihrer Familie alleine zurecht. Plötzlich stürzen Sie aus heiterem Himmel und kommen nicht mehr alleine auf. Es ist niemand in der Nähe und Sie können sich nicht bemerkbar machen. Sie bekommen Panik.  Das muss nicht sein. Gönnen Sie sich die Sicherheit, auch im Ernstfall schnelle Hilfe anfordern zu können.

 

Mit einem Hausnotruf dürfen Sie sich sicher fühlen. Besonders wenn Sie alleine leben. Es ist völlig irrelevant, wo Sie sich gerade befinden. Egal, ob in Ihrem Haus, Ihrer Wohnung, oder in Ihrem Garten. Es macht keinen Unterschied, ob Sie in der Stadt oder auf dem Dorf leben. Ein Griff genügt und Sie sind bei Bedarf sofort mit Ihrer Hausnotrufzentrale verbunden.

 

Für wen ist der Hausnotruf geeignet?

 

Für Senioren, Behinderte, Rollstuhlpatienten, Diabetiker,  Allergiker, Spastiker, Diabetiker, Epileptiker, Asthmatiker, Risikopatienten mit Herz-Kreislauf-Beschwerden, Diabetiker,  Infarkt-gefährdete, Menschen mit Pergamenthaus und viele andere Kranke.

 

Einfach für alle, die unter gesundheitlichen Einschränkungen leiden und unter gewissen Umständen besonderen Gefahrensituationen ausgesetzt sind, aus denen sie sich eventuell nicht mehr selbst befreien können.

 

Nutzen Sie Moderne Technik und sichern Sie sich so zuverlässige, schnelle Hilfe im Notfall. Unter bestimmten Umständen kann Ihnen der Hausnotruf einen Krankenhausaufenthalt verkürzen, oder eventuell sogar den Umzug in ein Seniorenheim ersparen.

 

Es gibt verschiedene Modelle von  unterschied-lichen Anbietern. Zum Beispiel professionelle Hausnotrufgeräte mit schnurlosem Funk-Auslöser zum Anschluss an eine Telefondose, zur Auslösung eines Notrufs, mit automatischer Freisprechver-bindung zur Hausnotrufzentrale.

 

In einem Notfall ist lediglich eine große Taste am Notrufsender zu drücken und schon haben Sie eine Sprechverbindung mit der Notrufzentrale Ihres Anbieters. Sie sind auf der sicheren Seite. Selbst wenn Sie sich nicht in unmittelbarer Nähre ihres Gerätes befinden. Sollte keine Sprechverbindung möglich sein, werden die von Ihnen vorher festgelegten Personen informiert. Das können zum Beispiel Familienmitglieder sein, Ihr Hausarzt oder Nachbarn, die aufgrund kurzer Wege schnell vor Ort sein können. Falls keiner dieser Personen erreichbar oder in unmittelbarer Nähe ist, wird der Rettungsdienst eingeschaltet. Falls Sie einen Schlüssel hinterlegt haben, können sich die Lebensretter noch schneller Zugang verschaffen. Sie sollten sich die Sicherheit, die ein Hausnotruf mit sich bringt, wert sein.

 

Probieren Sie am Anfang die Notruftaste täglich aus. So machen Sie sich mit der Situation im Ernstfall vertraut. Sie lernen, dass es nicht „weh tut“, um Hilfe zu rufen. Sie müssen die Hemmschwelle überwinden, und bereit sein, auch Hilfe anzufordern und anzunehmen.

Oder Sie entscheiden sich für den mobilen Hausnotruf

Heutzutage sind Senioren sehr viel mobiler als noch vor einigen Jahren. Der Hausnotruf ist jetzt auch mobil möglich. So leben Sie 100% selbstbestimmt und sicher im Alltag. Rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr.

 

Der entscheidende Vorteil eines mobilen Notrufes besteht in der sekundenschnellen Feststellung Ihres momentanen Aufenthaltsortes. Sobald der Notruf in der Notrufzentrale eingeht, wird Ihr Aufenthaltsort innerhalb weniger Sekunden über Satelliten-Ortung lokalisiert. Mit dem einfachen Druck auf den Notrufknopf am Ort des Notfalls wird der Standort fast metergenau in der Zentrale Ihres Anbieters dargestellt. *



Was passiert, wenn Sie die Handy-Notruftaste drücken?

- Ihr Anbieter weiß sofort, wo Sie sind. *


-  In der Notrufzentrale Ihres Anbieters erscheinen Ihre hinterlegten Daten sowie Ihre genaue Position sofort automatisch auf dem Bildschirm.*

- Nach einem individuellen Maßnahmenplan werden Soforthilfe-Maßnahmen in Gang gesetzt.

 

-  Zugleich wird eine direkte Sprechverbindung zu einem Mitarbeiter in der Zentrale Ihres Anbieters hergestellt – rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Jeder Mitarbeiter weiß sofort, was er tun muss.

 

- Sie erhalten schnelle und kompetente Hilfe. Im Notfall wird sofort die Rettungsorganisation vor Ort alarmiert. Das ist auch der Fall, wenn Sie nicht sprechen können. Die Helfer haben bereits auf dem Weg alle Informationen über Ihre Lage und die gegebenenfalls hinterlegten medizinischen Daten zu Ihrer Person.

 

- Benachrichtigung Ihrer Kontaktpersonen. Ihr Anbieter verständigt die von Ihnen vorab festgelegten Personen: Angehörige, Hausarzt, Nachbarn usw.

 

Bitte beachten Sie beim Tragen eines Notrufsenders, dass Sie z.B. im Falle eines Schlaganfalles auf einer Seite gelähmt sein können. Besser ist es deshalb, den Sender mittig und somit neutral als Amulett am Körper zu tragen. Wenn Sie auf der linken Seite gelähmt sind, können Sie mit der rechten Hand zum Sender greifen und den Notrufknopf drücken. Sollten Sie auf der rechten Seite gelähmt oder eingeklemmt sein, können Sie mit der linken Hand den Notrufknopf drücken. So sind Sie immer auf der sicheren Seite. Beim Tragen am Handgelenk haben Sie ein 50%iges Risiko, den Sender auf der falschen Seite zu tragen.

 

*GPS-Ortung nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich

 

Gerne geben wir Ihnen Tipps, wo Sie diese Geräte erhalten.

 

 MAI

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 WIE REDE ICH RICHTIG MIT EINEM DEMENZKRANKEN?

 Der richtige Umgang mit einem an Demenz erkrankten Menschen stellt viele Angehörige vor große Herausforderungen.

Es ist schwierig, so mit ihm zu kommunizieren, dass er versteht, was Sie meinen. In jedem Fall wichtig ist Ihre Anteilnahme. Versuchen Sie so gut es geht, eine harmonische Beziehung aufrecht zu erhalten. Seien Sie geduldig. Bringen Sie viel Verständnis auf und zeigen Sie das auch. Signalisieren Sie Ihrem Patienten, dass sie für ihn da sind. Das gibt ihm Sicherheit und Geborgenheit. Ein wichtiger Beitrag, für den Patienten selbst und seine Angehörigen, um ein Leben mit größtmöglicher Würde zu führen. Das ist oft nicht leicht. Schließlich ist man selbst nur Mensch und stößt irgendwann an seine eigenen Grenzen.  Das ist vollkommen normal!

Beugen Sie deshalb so gut wie möglich Konflikten vor. Überfordern Sie den demenzkranken Menschen nicht, oft reagieren diese mit Aggressionen. Sie verstehen nicht, um was es geht und möchten sich das nicht eingestehen. Sie wälzen die „Schuld“ auf andere ab, um sich somit selbst zu schützen. Deshalb reagieren sie unter Umständen impulsiv oder gar aggressiv. Nehmen Sie diese Reaktionen nicht persönlich.

Versuchen Sie ein Ablenkungsmanöver. Kommt vielleicht gerade eine Amsel in Ihren Garten geflogen und beginnt ihr Lied, weisen Sie darauf hin. Schon ist das scheinbar unlösbare Problem vergessen.

Erklären Sie Ihre Aufforderungen eventuell mit kleinen "Notlügen". Sie gehen zum Beispiel gemeinsam spazieren und merken, dass dem Demenzkranken die Kraft ausgeht. Bitten Sie ihn, wieder nach Hause zu gehen, weil Sie selbst zu müde sind, um weiterzugehen.

Benutzen Sie einfache Wörter und Sätze:     Jetzt gehen wir zum Arzt. Bitte zieh Deine Schuhe an.

Bitten Sie um Hilfe. Das gibt dem Demenzkranken das Gefühl, noch gebraucht zu werden und steigert sein Selbstwertgefühl.    Bitte hilf mir, die Äpfel zu schälen. Ich schaffe das alleine nicht. Ich möchte einen Kuchen backen. 

Geben Sie nur kleine, überschaubare Anweisungen: Nicht: Wir räumen jetzt gemeinsam das Wohnzimmer auf. Der Demenzkranke wird sich selbst fragen, was soll ich denn aufräumen? Zeigen Sie auf die Bücher, die auf dem Tisch liegen und sagen Sie ihm, bitte räum die Bücher in das Regal und zeigen Sie mit dem Finger auf das Regal, in das er sie einräumen soll. So geben Sie ihm Schritt für Schritt Anweisungen wie bei einem kleinen Kind. Sobald er eine Anweisung erfüllt hat, geben Sie ihm die nächste.

Geben Sie ihm bei Fragen Auswahlmöglichkeiten:

Möchtest Du heute lieber Fleisch oder Fisch essen?

Auf die Frage „Was möchtest Du heute essen?“ kommt oft ein „Ich weiss es nicht.“

Zeigen Sie mit dem Betroffenen mit einer fürsorglichen Geste oder einer verbindenden Berührung, dass Sie für ihn da sind. Das wird ihn beruhigen.

 

Natürlich helfen diese Ratschläge nicht immer. Es kommt auf die Schwere der Erkrankung und die Tagessituation des Betroffenen an. Wir freuen uns dennoch, wenn wir Sie mit unseren Tipps etwas unterstützen können.  

 JUNI

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 HILFREICHE TIPPS FÜR DIE SOMMERZEIT 

  

Die Hitze hält an. In den vergangenen Tagen und Wochen traten in unserer Region an verschiedenen Orten hohe Temperaturen mit teilweise deutlich über 30 Grad auf. Selbst jungen, gesunden Menschen ist diese Hitze oft zu viel und sie fühlen sich schlapp. Aber gerade für ältere Menschen können heiße Tage mit besonders hohen Temperaturen sogar sehr gefährlich werden.

Hitzebedingte Kreislaufschwäche, Krämpfe wegen Austrocknung oder ein Hitzschlagbetreffen die Senioren noch häufiger, da das Immunsystem nicht mehr sobelastbar ist, wie bei jungen Menschen. Der Körper kommt schlechter mitWetterwechseln zurecht und Hitze macht ihnen besonders zu schaffen.

 

Wir haben für Sie eine Checkliste zusammengestellt, die Ihnen wertvolle Informationen gibt, was Sie gerade bei hohen Temperaturen im Sommer beachten sollten:


1. Viel trinken, selbst wenn man kein Durstgefühl verspürt

 

Besonders gut eignen sich hier Mineralwasser. Bevor Sie jedoch zu wenig     trinken, weil Ihnen „nur„ Wasser nicht schmeckt, greifen Sie alternativ zu     Saftschorlen. Es hilft niemandem, wenn Sie zu wenig trinken, weil es Ihnen     nicht schmeckt. Die empfohlene Menge beträgt mindestens zwei Liter am Tag.     Die ausreichende Wasseraufnahme hilft, den Körper von innen heraus zu kühlen.     Trinken Sie regelmäß9g in kleinen Schlucken verteilt über den ganzen Tag.     So fällt es Ihnen leichter, die empfohlene Menge zu trinken. Wenn Sie erst     trinken, wenn Sie ein Durstgefühl verspüren, ist das bereits ein     Alarmsignal des Körpers. So lange sollten Sie nicht warten.

 

2. Wer schwitzt, muss Salz nachführen

 

Bei starkem Schwitzen verliert man nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Salz. Natriumreiches Mineralwasser ist gut geeignet, um diesen Salzverlust auszugleichen. Auch Gemüse- oder Fleischbrühe können helfen. 

 

3. Leichte Mahlzeiten einnehmen

 

Verteilen Sie Ihre Mahlzeiten gleichmäßig über den Tag und achten Sie     dabei auf kleine Portionen. Am besten eignet sich leichte Kost: Essen Sie     viel Gemüse, Salat und Obst. Vermeiden Sie schwer verdauliche Nahrung. Das belastet den Körper nur unnötig zusätzlich zu den Strapazen durch die Hitze.

 

4. Leichte, lockere, luftige Kleidung

 

Weite Kleidung sorgt für eine gleichmäßige, kühlende Luftzirkulation     zwischen Haut und Kleidung. Kleider in hellen Farben lenken die Sonne ab,     anstatt sie zu speichern. Darüber hinaus sollten Sie immer einen Sonnenschutz benutzen bei intensiver     Sonnenstrahlung.

 

5. Abkühlung in den Wohn- und Schlafräumen

 

Tagsüber die Fenster mit Vorhängen und Rollläden verschließen, um die eigenen vier Wände kühl zu halten. Nur morgens und abends lüften.

 

6. Stress vermeiden

 

Passen Sie Ihren Tagesablauf so weit wie möglich der Hitze an und meiden     Sie direkte, starke Bestrahlung durch die Sonne. Beschränken Sie     Tätigkeiten im Freien auf die Morgen- und Abendstunden. Schalten Sie     einfach eine Stufe herunter! Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.

     

    JULI

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    Urlaub einmal anders

     

    Hier finden Sie auch die Angehörigen Erholung .....

     

    Bilde sagen mehr als Worte, sehen Sie selbst!

     

    http://www.hotel-lebensfreude.at/

    AUGUST

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    WAS GENAU BEDEUTET VERHINDERUNGSPFLEGE?

    Wie der Name bereits vermuten lässt, ist Verhinderungspflege für den Fall gedacht, dass die im Alltag übliche Pflegeperson verhindert ist und die Pflege für den Pflegebedürftigen über eine gewisse Zeit nicht ausführen kann.

    Verhinderungspflege wird von Ihrer Pflegekasse bezahlt. Die Verhinderungspflege ist durch § 39 Sozialgesetzbuch XI geregelt. Voraussetzung hierfür ist, dass seit mindestens 6 Monaten eine Pflegestufe besteht und sich der Pflegebedürftige in der häuslichen Pflege befindet. Hier wird er von einem Angehörigen gepflegt. Die Höhe der Pflegestufe ist hierbei nicht von Bedeutung. Deshalb kommen seit 2015 endlich auch Menschen mit Demenz in Pflegestufe 0 und deren Angehörige in den Genuss dieser Förderung.

    Ein Anspruch auf Leistungen besteht für maximal sechs Wochen pro Jahr. Für diese Ersatzleistungen können insgesamt 1.612,00 EURO pro Kalenderjahr in Anspruch genommen werden. Werden die finanziellen Mittel für die Kurzzeitpflege in diesem Jahr nicht komplett ausgeschöpft, so kann der Rest, bis zu einer Höhe von weiteren maximal 806,00 EURO ebenso im Rahmen der Verhinderungspflege abgerechnet werden. Sobald entweder der Höchstbetrag oder die maximale Anzahl der Tage erreicht wurde, besteht kein Anspruch auf weitere Zahlungen im Rahmen der Verhinderungspflege. Falls Sie die Verhinderungspflege nicht in Anspruch nehmen, verfällt sie.

    Wichtig ist, dass Sie die Verhinderungspflege beantragen, bevor Sie diese in Anspruch nehmen möchten. Kontaktieren Sie hierfür Ihren Ansprechpartner bei Ihrer zuständigen Pflegekasse, die gleichzeitig Ihre Krankenkasse ist. Informieren Sie Ihre Pflegekasse, dass Sie Verhinderungspflege in Anspruch nehmen möchten. Da es keine einheitlich festgelegte Form gibt, ist die Handhabung in der Praxis sehr unterschiedlich. Es gibt Pflegekassen, die die genauen Gründe Ihrer Verhinderung erfahren möchten. Pflegekassen, Bei manchen Pflegekassen  genügt ein einfacher Anruf. Nach Ihrem Antrag erhalten Sie die entsprechenden Unterlagen.

    Hier ist es erforderlich, genau zu dokumentieren, in welcher Zeit (genaues Datum und Uhrzeit) die Verhinderungspflege in Anspruch genommen wird. Sollte es sich um eine „stundenweise Verhinderungspflege“ unter 8 Stunden täglich handeln, hat dies keine Auswirkung auf die zusätzliche Zahlung des monatlichen Pflegegeldes. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie an einem bestimmten Tag selbst Termine haben und die Pflege in dieser Zeit nicht ausüben können. Genauso ist es möglich, dass Sie sich nach Ihrem eigenen Ermessen für ein paar Stunden eine „Auszeit“ nehmen.

    Sollten Sie die Verhinderungspflege in Anspruch nehmen wollen, weil Sie zum Beispiel selbst verreisen möchten oder krank sind, handelt es sich hierbei um eine „tageweise Verhinderungspflege“. Das Pflegegeld wird anteilig für diese Tage um die Hälfte gekürzt. In dieser Zeit wird deshalb weniger Pflegegeld an Sie ausbezahlt.

    In der Gestaltung derVerhinderungspflege haben Sie viele Möglichkeiten. Sie können sowohl Privatpersonen, als auch professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen. Ausgenommen hiervon sind alle Menschen, die mit der pflegebedürftigen Person bis zum zweiten Grad verwandt oder verschwägert sind, oder den Haushalt mit dem Pflegebedürftigen teilen. In dem Fall reduzieren sich die Zahlungen auf das maximal 1,5-fache des üblichen Pflegegeldes. Falls Sie weitere Aufwendungen wie zum Beispiel Fahrtkosten oder Verdienstausfälle durch Belege nachweisen können, werden diese bei Privatpersonen bis zu einem Wert von 1.470,00 Euro jährlich unter gewissen Umständen zusätzlich erstattet.

    Anders als bei der Kurzzeitpflege können für die Verhinderungspflege zum Beispiel auch Einrichtungen von wohltätigen Organisationen genutzt werden.

    Professionelle Unterstützung erhalten Sie hierbei zum Beispiel von Ihrem ambulanten Pflegedienst oder im Rahmen Ihrer persönlichen 24-Stunden-Betreuung. Bei der praktischen Umsetzung sind wir von BV24 Demenz Betreuung Ihnen sehr gerne behilflich. 

     

    SEPTEMBER 

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    DEMENTE MENSCHEN SINNVOLL IM ALLTAG UNTERSTÜTZEN

     

    Umso mehr die Demenz sich bemerkbar macht, umso schwieriger werden die simpelsten Dinge im Alltag bewerkstelligt. Bei der Körperhygiene wird mehr und mehr Zeit benötigt. Es kann zum Beispiel passieren, dass demenzkranke Menschen vergessen, wo die Zahnbürste ihren Platz hat, wozu man Zahnpasta benötigt. Oder sie vergessen, sich nach dem Gang zur Toilette die Hände zu waschen. Der Weg zum Bäcker wird zur Herausforderung. Der Weg nach Hause kann durch unnötige Umwege deutlich länger dauern. Angehörige eines dementiell veränderten Menschen meinen es dann mit ihrer Fürsorge allzu gut und nehmen ihrem Angehörigen all diese Dinge ab. Besser ist es, den Betroffenen so viel wie möglich selbst erledigen zu lassen. Nach dem Motto „Hilf mir, es selbst zu tun.“ So bleiben diese Menschen länger selbständig.

     

    All die Aufgaben, die für gesunde Menschen reine Routine sind, werden für Menschen mit einer Alzheimer Demenz oder einer anderen Form der Demenz zu einer schwierigen Aufgabe.

     

    Erkennen Sie sich in folgendem Beispiel wieder?

    Sie sind mit ihrer an Demenz erkrankten Mutter zu einem Kaffeekränzchen bei Freunden eingeladen. Ihre Mutter soll nur noch ihre Jacke anziehen, damit sie gehen können. Anstatt dessen schaut sie die Jacke nur verständnislos an und Sie sitzen wie auf Kohlen. Schließlich möchten Sie pünktlich sein. Sie werden ungeduldig und sehen sich in Gedanken schon viel zu spät. Schließlich ziehen Sie ihrer Mutter selbst ihre Jacke an.

     

    Dieses Verhalten ist verständlich und nur allzu menschlich. Bedenken Sie jedoch, dass sich derartige Reaktionen negativ auf die zwischenmenschliche Beziehung auswirken können. Dementiell veränderte Menschen haben meist ein ausgeprägtes Feingefühl dafür, wie ernst sie genommen werden. Sie können mit Trotz oder depressiver Verstimmung darauf reagieren. Versuchen Sie immer, den goldenen Mittelweg zu finden.

     

    Besser wäre, ihr genügend Zeit zu lassen zum Selbermachen. Lassen Sie Ihre Mutter in Ruhe darüber nachdenken, wozu sie diese Jacke benötigt. Erklären Sie ihr, dass es zu kalt ist, um ohneJacke aus dem Haus zu gehen. Sie selbst haben auch eine Jacke an. Sie können zwischenzeitlich die Blumen gießen oder das Waschbecken sauber machen. Bleiben Sie auf keinen Fall fordernd neben ihr stehen. Das verunsichert sie noch mehr und setzt sie zusätzlich unter Druck. Sie spürt, dass sie nicht mehr so „funktioniert“ wie sie soll. Tun Sie irgendetwas anderes und kommen sie immer wieder zurück, um Ihre Mutter möglichst mit den immer gleichen Worten an die Jacke zu erinnern. Wichtig ist ein freundlicher, höflicher Ton. Erst wenn Ihre Mutter nach mehrmaligem Zureden noch immer keine Anstalten macht, bieten Sie ihr an, ihr in die Jacke zu helfen. Lassen Sie sie selbst die Jacke zuknöpfen,oder fädeln Sie den Reißverschluß ein, damit sie ihn selbst schließen kann. Sie denken jetzt bestimmt : Aber so viel Zeit haben wir nicht. Ist es wirklich so tragisch, wenn Sie etwas später kommen? Falls ja, planen Sie 30 Minuten mehr ein. Beginnen Sie früher mit dem Anziehen. Sollten Sie schneller als erwartet mit allem fertig werden, machen Sie noch einen kleinen Spaziergang mit Ihrer Mutter, sollten Sie bei Ihren Freunden deutlich früher ankommen.

      

    Mit der Zeit bekommen Sie ein Gespür dafür, was Ihr Angehöriger noch vollkommen eigenständig erledigen kann. Wobei er Ihre Unterstützung und aktive Hilfe braucht, oder woran Sie ihn lediglich erinnern müssen, damit er die Aufgabe erledigt.

     

    Genauso verhält es sich im Alltag. Lassen Sie Ihre Mutter die Äpfel schälen, wenn Sie gemeinsam einen Kuchen backen. Geben Sie ihr ein paar Wäschestücke zum Bügeln. Spannen Sie sie ein bei kleineren Gartenarbeiten. Das alles sind Dinge, die Ihre Mutter von früher kennt. Diese Arbeiten sind ihr vertraut, geben ihr Sicherheit und somit emotionale Ausge-glichenheit. Sie spürt, dass sie ihre Hilfe wertschätzen. Sied arf Sie unterstützen. Sie fühlt sich als Mensch wertvoll, wenn sie gebraucht wird.

     

    Beobachten Sie, was der demenzkranke Patient noch alles kann. Ermutigen Sie ihn, möglichst selbständig diese kleinen Dinge im Alltag zu erledigen. Auf diese Weise fördern Sie die noch vorhandenen Fähigkeiten. Helfen Sie zwischendrin nur, wenn es wirklich nötig ist. Anerkennen Sie seine Unterstützung, wenn er ihnen kleinere Arbeiten abnimmt. Sagen Sie, wie dankbar Sie für die Hilfe sind. Sie tragen damit dazu bei, diesen an Demenz erkrankten Menschen zur Selbständigkeit zu ermutigen und möglichst lange seine Würde zu erhalten.

     

      OKTOBER 

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     WISSENSWERTES ÜBER DEMENZ UND DEN UMGANG MIT DER KRANKHEIT

       

    Wenn bei ihrem Familienmitglied die Diagnose Demenz festgestellt wird, fühlen sich viele Betroffene vor den Kopf gestoßen und völlig ratlos. Trauer, Schmerz, Hilflosigkeit und Verzweiflung machen sich breit. Es tauchen viele Fragen auf.

     

    Woher kommt die Erkrankung?

     

    Was kann ich tun?

     

    Warum gerade er / sie?

     

    Informieren Sie sich von Anfang an gut über die Krankheit, deren Verlauf und Auswirkungen. Fest steht für die meisten Familienmitglieder, sie möchten das Beste für ihren Ehemann, ihre Ehefrau, ihren Vater, ihre Mutter, ihre Eltern, ihre Tante, ihren Onkel, ihre Schwiegermutter, ihren Schwiegervater, ihre Schwiegereltern, ihre Oma, ihren Opa, ihre Großeltern …..

     

    Die Mehrheit entscheidet sich für die Pflege zu Hause im gewohnten und vertrauten Umfeld. Getreu dem Motto

     

    „Einen alten Baum verpflanzt man nicht.“

        

     Bei der Pflege zu Hause benötigen Sie viel Zeit und Kraft. Sie sind als pflegender Angehöriger stark gefordert. Sowohl bei der praktischen Bewältigung des Alltags, als auch emotional.  Sie erleben Höhen und Tiefen. Sie fühlen sich manchmal hilflos, werden ungeduldig oder empfinden Wut für Ihren Angehörigen. Genauso gibt es schöne Erlebnisse, ein zufriedenes Lächeln, innige Verbundenheit oder einfach ein „Dankeschön, dass Du für mich da bist.“

     

    Es ist gut und schön für die Familie, wenn Sie füreinander da sind. Denken Sie jedoch unbedingt auch daran, was für Sie selbst das Beste ist. Nur wenn es Ihnen gut geht, geht es der ganzen Familie gut. Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie sich bedingungslos aufopfern und Ihr Leben aufgeben. Das will auch Ihr betroffene Angehörige nicht! Es hilft niemandem, wenn Sie selbst durch kontinuierliche Überlastung krank werden. Fordern Sie rechtzeitig Unterstützung von Verwandten, Freunden und Nachbarnein. Meist sind diese gerne bereit, zu helfen. Oft wissen selbst nahestehendeMenschen nicht, wie sie ihre Hilfe anbieten sollen, ohne aufdringlich zu wirken. Holen Sie sich zusätzlich Hilfe von professionellen Pflegekräften. Das schafft Ihnen Freiräume, schützt vor Überlastung und verhindert, dass diese schlimme Krankheit Ihr eigenes Leben vollständig bestimmt. Im Rahmen der Verhinderungspflege erhält jeder Mensch mit Einstufung gleich welcher Pflegestufe finanzielle Zuschüsse von seiner Pflegekasse.

     

    Schützen Sie auch sich selbst von Anfang an. Nehmen Sie sich Zeit für Ihr eigenes Hobby, treffen Sie Ihre Freunde, genießen Sie einen Urlaub, lassen Sie einfach die Seele baumeln oder was immer Ihnen Spaß macht. Auch Ihr Leben muss lebenswert bleiben. Sie sind auch ein Mensch, der ein Recht auf ein erfülltes Leben hat. Machen Sie sich frei von einem schlechten Gewissen. Keiner ist "schuld" an dieser Krankheit. Sie müssen lernen, damit im Alltag umzugehen.

     

    Im Laufe der Zeit entwickeln viele Angehörige und Betreuungskräfte ein gutes Gespür dafür, ihren kranken Mitmenschen sinnvoll zu unterstützen. Sie lernen, ihn unter Berücksichtigung der Krankheitsbilder, richtig zu behandeln und mit ihm zu sprechen. So kommt Ihre Hilfe an.

     

    NOVEMBER

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    WEIHNACHTEN FEIERN MIT DEMENTIELL VERÄNDERTEN MENSCHEN

       

    Jedes Jahr stellt sich vielen Angehörigen die Frage: Demenz und Weihnachten - passt das zusammen? Soll man überhaupt feiern? Wie soll ich das Weihnachtsfest schön und trotzdem stressfrei gestalten? Was soll ich schenken? Wir haben einige kurze Tipps für Sie zusammengestellt.

     

     

    Natürlich ist jedes Jahr aufs Neue die jeweilige Situation und der aktuelle Gesundheitszustand des Betroffenen entscheidend. Seien Sie nicht enttäuscht oder wütend, wenn das Fest nicht so "perfekt" ist, wie Sie es von den vergangenen Jahren kennen. Lassen Sie sich vor allen Dingen nicht von der allgemeinen Hektik anstecken. In der Ruhe liegt die Kraft. Das nimmt Ihnen den Druck und kommt Ihnen als Angehöriger genauso zugute wie dem Betroffenen. Schaffen Sie für sich und Ihre Angehörigen eine ruhige Umgebung. Feiern Sie nicht zu laut und im engen Familienkreis, um Ihren Angehörigen nicht zu überfordern.

     

    Binden Sie ihn, im Rahmen seiner Möglichkeiten, in die Vorbereitungen mit ein und lassen Sie ihn Dinge tun, die er von früher kennt, gerne macht  und die ihn trotzdem nicht überfordern. Machen Sie Dinge, die Sie gemeinsam tun können. Backen Sie z.B.  Plätzchen, schmücken Sie den Weihnachtsbaum, basteln Sie Strohsterne und anderen einfachen Weihnachtsschmuck. Planen Sie das Weihnachtsmenü und treffen Sie die nötigen Vorbereitungen.

     

    Halten Sie besonders an Ihren üblichen Ritualen und der Familientradition fest. Dinge wie:

    Anzünden der Adventskerzen, Räuchern mit mit Weihrauch, das Singen von Weihnachtsliedern oder das Lesen von (kurzen) Weihnachtsgeschichten. leicht

    Als Geschenke eignen sich bekannte Dinge, die die Sinne ansprechen. Vielleicht das Lieblingsparfum, eine CD mit den Lieblingsliedern, Lieblingssänger, aber auch geeignete Spiele, die die Gemeinschaft fördern, Fotos von Familie und Freunden, Bildbände von bekannten Orten, die der Betroffene von früher kennt etc.

     

    Wenn etwas nicht klappt wie geplant, dann ist das kein Beinbruch. Pannen gibt es überall. Sagen Sie sich einfach: Na und ....... Ausnahmen bestätigen die Regel. Vielleicht war es diesmal anders, aber trotzdem schön. Das ist das Wichtigste. In diesem Sinne ein FROHES GESEGNETES FEST und einen guten Rutsch in das Neue Jahr!

     

    Wir freuen uns über weitere Tipps, wie Sie Ihre Familienfeste harmonisch feiern. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Was möchten Sie anderen empfehlen?

     

     DEZEMBER 

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    V E R A N S T A L T U N G E N

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    Regio-Messe Chiemgau  

    Besuchen Sie uns am Samstag und Sonntag, dem

    08. und 09. Oktober 2016

    von 10 bis 17 Uhr

    auf der Regio-Messe Chiemgau

    in der Landkreishalle

    Stefan-Günthner-Weg 6 in 83308 Trostberg  

    Unsere Kunden erhalten Freikarten.

    Sprechen Sie uns an.

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

     

    http://regio-chiemgau.messe.ag/ 

     

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    Am Dienstag, dem 21. Juni 2016 finden Sie uns ab 14 Uhr beim Angehörigentreffen der Alzheimer Gesellschaft in Altötting.

    Nach unserem Informationsvortrag über die Möglichkeiten einer 24-Stunden-Betreuung in Ihrem Zuhause stehen wir Ihnen sehr gerne für ein weiterführendes, persönliches Gespräch zur Verfügung.

     

    Veranstaltungsort:

    St. Klara Heim, Herzog-Arnulf-Str. 10
    in 84503 Altötting
     
     

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    Am Samstag, dem 18. Juni 2016 finden Sie uns ab 10 Uhr beim Sommerfest unter Nachbarn mit Senioren-Info Messe und buntem Programm 

    Veranstalter und Veranstaltungsort:

    Evangelische Erlöserkirche Marquartstein
    Evang.-Luth. Pfarramt Marquartstein

    Loitshauser Str. 14

    83250 Marquartstein


    Es geht darum, miteinander zu feiern und angebunden sein an geistige, kulturelle oder sozialpflegerische Unterstützung als seniorenfreundliche Gemeinden im oberen Achental.
     

    Um 14.00 Uhr wird ein ZDF-Film aus dem Jahr 1993 zur Kirchweih in Marquartstein gezeigt.
    Für viele eine Begegnung zum Wiedererkennen, ein Erinnern aber auch  aus heutiger Sicht ein spannender Blick auf das Selbstbild der  Marquartsteiner Evangelischen Kirchengemeinde heute. Gegen 17.00 Uhr klingt das Nachbar-schaftsfest langsam aus. Wer eine Fahrtmöglich-keit sucht, wendet sich bitte gerne an Diakon Michael Soergel, Tel. 08641-7810.
     
     

     

    Wir freuen uns auf Sie! 

     

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    Unsere Firmenpräsentation von der Messe Rosenheim im April 2015 erscheint im Fernsehen voraussichtlich am 13. Oktober 2015 auf folgenden Fernsehsendern:

     

    RFO: ca.18:20, 19:20, 20:20, 21:20, 22:20, 23:20, 00:20, 01:20, 02:20, 03:20, 04:20,05:20 Uhr

    RTL-Fenster: ca. 18:20 Uhr

    DVB-T: ca. 18:20 Uhr

    DVB-S: ca. 18:20, 19:20, 20:20, 21:20, 22:20, 23:20  Uhr  

     

    Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Anschauen  

    Unser Werbespot im Fernsehen

    24 Stunden Betreuung in Ihrem Zuhause.

    Wir helfen Ihnen gerne! 

    http://www.rfo.de/mediathek/49735/BV24_Demenz_Betreuung.html 

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    Besuchen Sie uns auf der TRUNA vom

     

    07. bis 11. Oktober 2015

     

    Sie finden uns in Halle 7

     

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

    Unser Büro ist in dieser Zeit nicht besetzt.

    Mobil sind wir trotzdem erreichbar!

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    Unsere Firmenpräsentation auf der Messe Rosenheim im April 2015 erschien im Fernsehen am 09.05.2015 auf folgenden Fernsehsendern:

     

    RFO: ca.18:20, 19:20, 20:20, 21:20, 22:20, 23:20, 00:20, 01:20, 02:20, 03:20, 04:20,05:20 Uhr

    RTL-Fenster:ca. 18:20 Uhr

    DVB-T:ca. 18:20 Uhr

    DVB-S:ca. 18:20, 19:20, 20:20, 21:20, 22:20, 23:20  Uhr  

     

    Viel Spaß beim Anschauen!

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    Messe Rosenheim  

    Besuchen Sie uns auf der Messe Rosenheim vom

     

    18. bis 26. April 2015

     

    in Halle 1, Stand 121

     

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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    Kontakt:
    BV24 Demenz Betreuung

    Bettina Vogg

    Repräsentanz Grassau

     

    Telefon:

    +49 (0) 8641 6974538

     

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